Achtung: ab 31.11 2011 Förderantrag stellen und begrenzte Fördermittel nutzen!
Im Rahmen der "Partnerschaft für Schulen- NRW" gibt es für die unterschiedlichen Schulformen (über Haupt-Gesamtschulen bis zu Realschulen und Gymnasien) die Möglichkeit der Projektförderung im Bereich berufliche Orientierung, Berufsberatung und Praxisprojekte. Die Fördersummen betragen je nach Schultyp und Projekt zwischen 1500 € und 14.000 €. Näheres innerhalb der Projektbeschreibungen weiter unten.
Gerne unterstütze ich Sie bei der Antragsstellung, Projektbegleitung und Evaluation Ihrer Ergebnisse.



Im Einzelnen sind nun die Anforderungen aus dem Jahr 2011 in einer Übersicht kurz vorgestellt. Für 2012 kann es zu geringfügigen Änderungen kommen.
- 1. Berufsorientierungsbüro
- 2. Berufsorientierungscamp
- 3. Kompetenzfeststellung
- 4. BO an Förderschulen
- 5. Stärkung der Sprachkompetenz
- 6. Schülerfirmen
- 7. Auslandspraktikum
- 8. Duales Orientierungspraktikum
- 9. Theaterpädagogisches Berufswahltraining
- 10. Sozialpraktikum
Ihr Nutzen für Ihre Schule, Ihr Kollegium
- Unterstützung Ihr Berufsprojekte durch externes Fachpersonal
- Schonung der Zeitressourcen Ihrer Lehrerschaft und des Schulunterrichtes,
- Sachmittelförderung,
- Qualitätsmanagement,
- Außendarstellung Ihrer Schule
für Ihre Schüler:
- optimale Unterstützung bei der Berufswegplanung,
- nachhaltige Projekte,
- individuelle Förderung nach Interessen und Fähigkeiten
Bitte bedenken Sie: Alle Projekte müssen durch Lehrerkonferenzen und Schulpflegschaft in der Konzeptionsentwicklung begleitet werden. Deshalb benötigen Sie dazu eine entsprechende Anlaufzeit. Aufgrund der sehr großen Nachfrage stehen nur begrenzte Fördermittel zur Verfügung! Die Anträge werden nach Eingangsdatum (ab 31.11.2011) berücksichtigt.
1. Berufsorientierungsbüro
- Beschreibung: Berufs- und Studienorientierung einen Raum geben!
- Zielgruppe:Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen.
- Inhalte:Information, Bewerbungstraining, Beratung
- Förderung:5000 € (Gesamtschulen 8000 €), im 2.Jahr 3000 € bzw. 6000 €
weitere Informationen mit Leitfaden und Verpflichtungserklärung
2. Berufsorientierungscamp
- Beschreibung: Berufsorientierungscamps sind in der Regel mehrtägige, praxisbezogene Fortbildungen für Schulklassen, die außerhalb der Schule stattfinden und von außerschulischen Trainern unterstützt werden.
- Zielgruppen: vorrangig Schülerinnen und Schüler in Klasse 8 an allgemein bildenden, weiterführenden Schulen, in Schulen mit Sek II auch Jgst. 10
- Inhalte: Präsentation, Interaktionsspiele (z.B. Klettergarten zur Teamörderung)
- Förderung: 7500 € (Gesamtschulen: 15.000 €)
weitere Informationen mit Leitfaden und Verpflichtungserklärung:
3. Kompetenzfeststellung
- Beschreibung: Kompetenzen individuell fördern!
Modul in 3 Phasen:
1.Test zur Berufsorientierung
2.Auswertung der Testergebnisse
3.Präsentation der Ergebnisse
Die Schule meldet sich mit der kompletten 8. Jahrgangsstufe zum Kompetenzfeststellungsverfahren an. Zur nachhaltigen Stärkung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler entwickelt die Schule ein Konzept, das beschreibt, wie sie die Jugendlichen künftig individuell fördern wird (vgl. Chancen NRW - Portal zur individuellen Förderung). Außerdem sorgt die Schule dafür, dass das Kompetenzfeststellungsverfahren in bereits bestehende Berufswahlkonzepte eingebunden wird. - Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler in Klasse 8 an Hauptschulen, Gesamtschulen und Realschulen
- Förderung: 5000 € pro Schule
Achtung: Überschneidungen mit anderen Projekten
Realschulen wird empfohlen, alternativ die Teilnahme am Projekt KompetenzChecker • Stärken erkennen - Chancen zu nutzen. Schulen, die bereits beim Vorhaben STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung in Nordrhein-Westfalen teilnehmen, können nicht gefördert werden.
weitere Informationen mit Leitfaden und Verpflichtungserklärung
4. BO an Förderschulen
- Beschreibung: Mit Handicaps einen Weg in den Beruf finden!
1.Kompetenzanalyse
2.Erstellung eines individuellen Fähigkeits- und Qualifikationsprofils
3.Kommunikations- und Verhaltenstraining im beruflichen Kontext und Bewerbungsprozess
4.Reflexion der Modulinhalte - Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ab Jahrgangsstufe 8
- Förderung: 4000 €, ab der dritten Förderung 3000 €
hier der link zu BO an Förderschulen
5. Stärkung der Sprachkompetenz für Lernende mit Zuwanderungsgeschichte
- Beschreibung: Berufsorientierung über Sprache fördern!
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 an allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen
- Förderung: 4000 € für 15 SchülerInnen
(bei Interesse würde ich Sie an erfahrene ParterInnen in diesem Bereich weiter vermitteln (kostenlos).
hier finden Sie weitere Infomationen
6. Schülerfirmen
- Beschreibung: Im Rahmen der Berufsorientierung gründen Schülerinnen und Schüler Schülerfirmen, die ihre berufliche Perspektive um den Aspekt der Selbstständigkeit erweitern.
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 - 10 aller allgemein bildenden weiterführenden Schulen
- Förderung: 6000 €, im zweiten Jahr 4000 €
7. Auslandspraktikum
- Beschreibung:Die Schule nimmt das Angebot "Schülerbetriebspraktika im Ausland" in ihr Schulprogramm auf. Sie entwickelt ein Konzept, wie das Auslandspraktikum langfristig in die bestehenden Berufsorientierungsmaßnahmen der Schule eingebunden werden kann.
- Die Schule benennt Lehrkräfte als Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner und koordiniert die Umsetzung mit einer geeigneten Partnerorganisation im Ausland (beispielsweise Partnerschule, Unternehmen, Verbände, Partnerstadt). Beruht die Umsetzung auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit, trägt die Schule die Verantwortung für die Gastschülerinnen und Gastschüler.
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-11 an allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen
- Förderung: 2500 € po Schule
hier finden Sie weitere Informationen
8. Duales Orientierungspraktikum
- Beschreibung: Das Duale Orientierungspraktikum besteht aus zwei Elementen:
1. Hospitationswoche an einer Hochschule, während der die Schülerinnen und Schüler einen Studiengang und verschiedene Aspekte eines Hochschulstudiums kennen lernen. Dazu gehört eine individuelle Beratung durch die Zentrale Studienberatung der entsprechenden Hochschule.
2. Die Schülerinnen und Schüler hospitieren in einem korrespondierenden, akademisch geprägten Tätigkeitsbereich, lernen die Anforderungen kennen und können erste Erfahrungen sammeln.
3.Zum Abschluss fertigen die Schülerinnen und Schüler einen Abschlußbericht an. - Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen
- Förderung: 1500 € pro Schule
hier geht es zum dualen Orientierungspraktikum
9.Theaterpädagogisches Berufswahltraining
Die Fördergelder werden an die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) überwiesen, da die RAA mit der Durchführung des theaterpädagogischen Berufswahltrainings beauftragt ist.
10. Sozialpraktikum
- Beschreibung:Sozialkompetent in den Beruf! Ziel des Sozialpraktikums ist, das Berufswahlspektrum der Jugendlichen im sozialen Bereich zu erweitern und ihre sozialen Kompetenzen wie Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu stärken.
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 allgemeinbildender, weiterführender Schulen
- Förderung: 4000 €, im 2. Jahr 3000 €
Referenzen
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gerne berate ich Sie und stehe Ihnen als kompetenter Berufsberater bei der Antragstellung, Konzeptentwicklung und Projektdurchführung zur Verfügung.
hier können Sie ein durchgeführtes Projektbeispiel mit begleitendem Lehrerseminar einsehen (Zeitungsartikel)
Werden Schüler und Studierende gefragt, unter welchen Bedingungen sie motiviert und mit Spass lernen, verstehen und behalten, dann antworten sie häufig mit "bei interessanten Themen bzw. Stoffen".
Leichter Erwartungsstress, Neugier und eine hohe Erwartungshaltung sind da die Folgen. Wissen wird dann verankert und ins Langzeitgedächnis aufgenommen. Dieser Bedeutung bewußt hat Holland ein Testverfahren zur Interessensorientierung entwickelt. Was für den Unterricht gilt, gilt auch für den beruflichen Alltag.

Persönlichkeitsorientierungen nach Holland (1973, 1985a, 1997)
Holland formuliert sechs Annahmen, die sich auf interessensbezogene Beschreibung von Personen und deren Umwelten sowie Wechselwirkungen beziehen. Mit Unterstützung dieses „Theoriemodells“ können schulisch- berufliche Interessen systematisch erfasst und handlungsbezogen umgesetzt werden. Mit anderen Worten: Suchen Sie sich Ihren Traumberuf nach Ihren persönlichen Interessen
körperliche Fitness und Gesundheit für den Beruf
Der Körper ist unser Energiereservoir. Mit dem Körper begreifen wir und erfahren auch unseren beruflichen und persönlichen Alltag.

Ohne einen belastungsfähigen Körper werden wir den immer höheren beruflichen Belastungen wenig entgegensetzen können. Was nützt uns die beste Geschäftsidee, ein attraktives Jobangebot, wenn wir uns überfordert fühlen, überlastet, gereizt, hektisch oder nervös reagieren.
Langes Sitzen ermüdet, auch geistig. Schlechte Stimmung und Leistungsabfall können auch durch Bewegungsmangel verursacht werden. Einfache Bewegungsübungen, Wirbelsäulengymnastik, bewusstes Strecken und Dehnen gehören zu einem gesunden Alltagleben.
Stress, ein aktuelles Thema
Ob Arbeits-, Freizeit-, Familien-, Behörden- oder Prüfungsstress: Es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht mit dem Begriff "Stress" in Verbindung gebracht wird.
In den letzten Jahren ist eine Reihe sehr wirksamer verhaltenstherapeutisch orientierter Stressbewältigungsprogramme entwickelt worden, deren Effektivität in vielen Untersuchungen bei einer Fülle von psychischen und somatischen Erkrankungen bestätigt wurde, z.B. Bluthochdruck, Spannungskopfschmerzen, Schlafstörungen, Magen- Darmproblemen oder chronischen Schmerzen.
Tipp: Im Rahmen von anerkannten Gesundheitskursen gibt es kostengünstig auch in Ihrer Stadt Angebote Ihrer Krankenkasse, VHS oder Familienbildungsstätte
Kannst Du einer Ente das Klettern beibringen?
Enten können fliegen, tauchen und schwimmen. Warum sollte ich Ihnen das Klettern beibringen?
Eine richtige Berufswahlentscheidung ist schwierig
- Ich habe mein Abitur - also werde ich studieren.
- Ich spiele gerne mit Computern - also werde ich IT- Systemelektroniker.
- Gerne schminke ich mich und färbe Haare - also werde ich Friseurin.
- mein Vater ist Ingenieur - .......
- gerade ist ein Ausbildungsplatz zur Bürokauffrau frei - ....
- Berufe mit Zukunft sind ......
- die nette Arbeitsberaterin hat gesagt....
Ich bin wichtig!
- Was ist in meinem bisherigen Leben passiert?
- Welche Menschen haben mich geprägt? (Eltern, Geschwister, Freunde)
- Welche Dinge haben mein Interesse geweckt?
- Welche Träume und Wünsche habe ich?
- Wie gehe ich mit meinem Körper, mit meiner Gesundheit um?
Mein Persönlichkeitsprofil - meine drei Merkmale
- meine geistigen Leistungen
(Schulfächer, EDV, Sprachen, Kenntnisse) - meine gelebten Erfahrungen
(praktisch- handwerkliche Fähigkeiten, Teamerfahrung, Menschenkenntnisse, Wie teile ich meine Zeit ein? - meine Persönlichkeit
(Freizeit, Kultur, sportliche Aktivitäten, Gesundheitsbewusstsein, Achtsamkeit)
Erfolgreich einen Beruf finden - das Bewerbungsmanagement
Erst wenn Du Dir über Deine beruflichen Interessen im klaren bist, Dich abgrenzt von anderen und innerlich spürst, wo Dein Herzschlag ist: Dann bist Du soweit, um nach Deinem Beruf, Deinem Ausbildungsbetrieb oder Deinem Studium zu suchen.
Weitere Tipps zu den Bewerbungen erhältst Du auf den Seiten über Karriere. (http://www.pvm-kablitz.de/karriere )- Lebenslauf, Anschreiben und Drei-Minuten-Präsentation
Berufsberatung Information für Eltern
Und nun sind wir da angekommen, wo wir unsere Kinder loslassen möchten (müssen): Die entscheidende Wegegabelung zur Berufsausbildung, zum Studium, zur beruflichen Karriere steht bevor...
Als engagierte Eltern könnten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach seinen Interessen und Stärken schauen:
Wo steht mein Kind?
- Was ist Ihm besonders wichtig?
- Gestern und Heute, Familie, Freizeit, Schule, Praktikum
- Welcher Weg ist der richtige?
Welchen Weg soll mein Kind gehen?
Meine Stärken
Selbsteinschätzung (Ich) und Fremdeinschätzung (Eltern, Freund/Freundin)
- Was tue ich alles in meiner Freizeit, Schule, im Haushalt ?
- Worauf bin ich besonders stolz?
- Wofür interessiere ich mich?
- Welche Stärken habe ich?
- Was will ich in meinem Leben verändern?
- Welche Berufe gibt es in meinem Umfeld?

Auf der Suche nach meinen beruflichen Zielen
Meine Interessen
- Welche Interessen habe ich?
- Wann bin ich motiviert?
- Passt dies zu meinen Fähigkeiten?
- Wie sehen die Ausbildungsplätze tatsächlich aus?
Ausbildungsplatzsuche
- Wo gibt es freie Stellen?
- Welcher Beruf hat Zukunft?
- Wo kann ich am meisten Geld verdienen?
meine Tipps für Eltern von Eltern
- Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Praktikumssuche, Wochenend- und Freizeitjobs. So kann es wertvolle Erfahrungen sammeln, Berufe kennlernen und sich ausprobieren.
- Nehmen Sie Kontakt zum Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb auf. So können Sie sich eine eigene Meinung bilden, Ihr Kind auch bei negativen Erfahrungen unterstützen.
- Besprechen Sie den Berufseignungstest, die Ergebnisse der Berufsberatung an Ihrer Schule. Gerade jetzt benötigt Ihr Kind einen Partner. Einen kostenlosen Test können Sie bei Professor Stangle - einem engagierten Psychologieprofessor - durchführen. Probieren Sie diesen vielleicht selbst aus! (SIT)
- Überarbeiten Sie mit Ihrem Kind den Lebenslauf. Hier sollten sich auch seine Interessen und Wünsche wiederspiegeln.
Auch wenn es manchmal schwerfällt: Ihr Kind benötigt nun eine Partnerin, einen Partner, der ihnen zuhört!
Über die Kunst des Zuhörens
"Wie schön, wenn man die Kunst des Zuhörens schon zu Hause beginnt. Wie glücklich die Kinder, die gewöhnt sind, dass bei Tisch jedes Familienmitglied etwas von dem erzählt, was es tagsüber getan und gedacht hat und dass jeder auch zuhört. Kinder brauchen beides - Reden und Zuhören. So fühlen sie sich tastend in das Reich der Ideen vor. Wie wir ihnen zuhören, so werden sie anderen zuhören." (Quelle: www.sprucharchiv.com)
Ulrich Kablitz
(Vater von 4 Kindern)


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